Neue Wege für Küchenchef Eric Werner: „Ich bleibe zu 99 % in Köln.“ - Sophia Schillik
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Neue Wege für Küchenchef Eric Werner: „Ich bleibe zu 99 % in Köln.“

Es ist auf den Punkt genau vier Wochen her , dass ich Eric Werner im Himmel un Äd besuchte und auf Social Media meinem Erstaunen über dessen „Teller von unglaublicher Präzision & Raffinesse“ Ausdruck verlieh. Umso mehr fiel ich aus ebenjenen Wolken, denen ich dort, im 11. Stock des Turmgebäudes, gerade noch so wunderbar nah gewesen war. Innerhalb weniger Tage – zehn, um genau zu sein – machte die neue Betreibergesellschaft den Laden dicht.

Dabei hatte der ehemalige Küchenchef des Essener Zweisterne-Restaurants Résidence die Leitung des Kölner Spitzenrestaurants erst Anfang 2017 übernommen und gerade den richtigen Flow gefunden. Von den (let’s say „recht profitorientierten“) Plänen der Geschäftsführung erfuhr Werner wenige Tage nach Übernahme.
Und dann ging es auf einmal ziemlich schnell.

Für die vergleichsweise nicht unbedingt üppig bestückte Kölner Gastrolandschaft ist die Schließung vielleicht kein Drama, zumindest aber ein sehr zu bedauernder Umstand. Eric Werner dagegen, seines Zeichens Pragmatiker, nimmt’s gelassen und hat sich gedanklich längst damit arrangiert. Tatsächlich gibt es bereits neue Pläne, oder nennen wir es Ideen, Visionen, feste Schritte auf dem weiteren Weg nach oben. Seine neue Wahlheimat Köln will der 32 -Jährige allerdings nicht mehr verlassen: „Ich fühle mich ausgesprochen wohl hier, das wird zu 99 % mein Lebensmittelpunkt bleiben.“ Bis der neue Weg konkrete Formen annimmt, dreht er noch eine Runde im Park mit seinem kleinen Sohn.

 Einst Deutschlands jüngster Zwei-Sterne-Koch ( Résidence), inzwischen Papa, auf jeden Fall treuer Wahlkölner: Eric Werner in seinem Veedel.

 

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