HENNE.Weinbar eröffnet Montag, 9. April, in Kölns Innenstadt - Sophia Schillik
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HENNE.Weinbar eröffnet Montag, 9. April, in Kölns Innenstadt

In die Kölner Gastronomie kommt dieses Jahr ordentlich Bewegung. Es war ja auch ein bisschen überfällig. Mit der HENNE.Weinbar, die am Montag (9. April)  öffnet, zieht ein Konzept in die Räumlichkeiten des ehemaligen Spitz (früher Vintage), das das Potenzial zum verlängerten Wohnzimmer hat. Sharing Dishes in 6-Gang-Größe, die individuell bestellt oder auch als Menü gegessen werden können, aus vier Kategorien (sharing is caring / kalt / warm / süß oder käse).

Dazu eine gar nicht so kleine, sehr feine Getränkekarte von Sommelière und Gastro-Lady Claudia Stern mit vielen offenen Weinen jenseits der Belanglosigkeit, kein Dogmatismus, viel Lässigkeit, absoluter Fokus auf Produktqualität und Kreativität, kein Chichi, aber auch kein 08/15, „Casual Fine Dining“ made by Hendrik Olfen (zuletzt stellvertretender Küchenchef im La Société), dem genau das schon so lange im Kopf herumschwirrte: Ein Ort in Köln, zu dem man auch mal nur auf ein Glas Wein hingehen kann, an dem gehobene Küche nicht in ein starres Korsett und in ein abendfüllendes Programm gepresst wird, an dem man aber auch richtig geile Teller essen kann.

Hier ein paar Bilder vom Pre-Opening mit Friends & Family. Mit im Bild (von links nach rechts): Miguel Calero (You Dinner), Mathieu Müller (Tanica), Claudia Stern (braucht man nicht zu erklären), Sonja Baumann (Neobitoa, coming soon), Sebastian Bordthäuser (Sommelier/Weinjournalist/Tausendsassa), Dominic Jeske (La Société), Daniel Reinhardt (Hase Catering), Hendrik Olfen (Küchenchef/ab sofort auch Gastronom), Maximilian Lorenz (L’escalier, in Kürze mit seinem neuen Restaurant in den ehemaligen Räumlichkeiten des Wein am Rhein), Tobias Brandt (Tanica), Erik Scheffler (Neobiota, coming soon.)

Und tatsächlich fühlt es sich schon nach dem ersten Abend ein bisschen nach verlängertem Wohnzimmer an.
Beine hochlegen, na gut, das verbietet die Etikette, aber ansonsten darf man sich hier zu 100 % wohl fühlen. Karte rauf und runter bestellen ist Pflicht. Eigentlich ist alles verdammt gut, aber ein paar Gerichte stechen besonders hervor. Der marinierte Spargel mit Brathähnchencrème (6 €). Der Ora King Lachs mit Bärlauchöl und Sauermolke (9 €). Die Étouffée-Taube (bester Gang so far, 12 €). Die (so gut!) gebackenen Graupen mit Tiroler Speck und Kapernemulsion (6,50 €). Grenzgenial: Die Buttercrème mit Zitronenzesten & Buchweizen (4 €). Alles super fair kalkuliert und in Sharing Size oder als Menü-Komponenten bestellbar. Man kann aber auch einfach nur eine Flasche Nebbiolo Spumante kippen und dazu ein paar Austern mit Johannisbeeressig und Petersilientielen wegschlürfen. Überhaupt die Weinkarte: Schöne Crowdpleaser, nerdige Freakshows, glänzende Icons. So viele liebevolle Details, geschmackvolles Mobiliar, mittig platziert eine kleine Terrasse. Offene Olfen-Küche. Zentraler als zentral gelegen. Muss man definitiv hin.

 

 

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